Was war 2012?

Weltweit hat die ITK-Industrie 2012 ein schwieriges Jahr hinter sich gebracht. Insbesondere Traditionsunternehmen wie IBM und Intel haben schwer zu kämpfen, HP  steht Gerüchten zufolge mal wieder vor einem größeren Umbau, Zerschlagung nicht ausgeschlossen. Insbesondere dramatische Einbrüche im PC-Hardwaremarkt in den letzten Monaten des Jahres machen diesen zu schaffen, während gleichzeitig ein fulminanter Anstieg der Umsätze im Bereich mobiler Devices zu verzeichnen war und Unternehmen wie Apple, Google und Samsung eindeutig auf die Gewinnerstraße brachte.

In diesem schwierigen Umfeld konnten die Unternehmen des its-people Verbunds ein weiteres erfolgreiches Jahr verbuchen. In den Portfolio-Segmenten Datenbanken, DWH & BI, SOA und IT-Management Services wurde im Durchschnitt eine sehr gute Auslastung erzielt – mit weiterem Potenzial für einzelne Menschen im Verbund wie auch für weitere Mitglieder im Rahmen des geplanten Wachstums.

Der Um- und Ausbau der ERP Beratungsgesellschaft, vor einem Jahr an dieser Stelle noch als Vorhaben angekündigt, ist mit einer Spezialisierung und Fokussierung als Mediator im Logistik-Bereich intensiv vorangetrieben worden.

… und was erwartet uns 2013?

Weder Trends noch Konjunkturzyklen orientieren sich an Jahresgrenzen. Folglich werden viele der im letzten Jahr beobachteten Entwicklungen auch in 2013 ihre Fortsetzung finden. Themen wie Cloud Computing, BigData, Social Analytics und ByoD sind allesamt noch nicht im Tal der Desillusionierung des Gartner Hypecycles angekommen und werden uns mit allen abhängigen Themen wie Security, Datenschutz, Kostensenkungen und Produktivitäts-Steigerung weiterhin beschäftigen. Dies spiegelt sich auch in der Themenliste der its-people-Newsletter für 2013 wider.

Darüber hinaus werden uns auch neue, teilweise zusammengesetzte Themen beschäftigen. Einen Ausblick dazu wagt Jörg Osarek, Partner im its-people Verbund, in diesem Newsletter mit dem Thema „SoMoLo“.

Während hierzulande die Verlagerung von IT-Jobs in Near- und Offshoring-Länder noch in vollem Gang zu sein scheint, überrascht im Oktober 2012 Randy Mott, neuer IT-Chef bei General Motors, die IT-Welt mit einer Nachricht: GM als Pionier im Outsourcing definiert ein Insourcing-Projekt und will 10.000 IT-Profis einstellen bzw. wieder zurück ins Unternehmen holen. Steht uns hier eine Kehrtwende im Sourcing von IT-Know-How bevor? Mit einer Reduzierung des Wettbewerbsdrucks durch Anbieter aus Ost-Europa, Indien und den Philippinen auf lokale und regionale Anbieter von IT-Dienstleistungen wie its-people mit dem regioshore®-Ansatz?

Die GM-Initiative selbst ist in Bezug auf die spezielle Situation der Automobil-Industrie zu betrachten: Jedes Fahrzeug hat mittlerweile ein IP-Adresse. In der Nutzung der IT im Fahrzeug und deren Verknüpfung mit neuen Services steckt enormes Potenzial für Innovationen und Wettbewerbsvorteile – wenn man das Know-How nicht gleichzeitig mit allen Marktbegleitern teilt.

Andere Industrien stecken in einem anderen Reifegrad der IT-Vernetzung. Ein genereller Richtungswechsel ist also nicht zu erwarten. Kurzfristig dürften daraus also keine Veränderungen des Marktumfelds zu spüren sein. Dennoch sagt Frank Ridder, Analyst bei Gartner, eine Reduzierung des Offshorings um 20% bis zum Jahre 2016 voraus, allerdings aus einem anderen Grund: Die Politik in der EU werde angesichts steigender Arbeitslosigkeit spätestens 2014 Regelungen zum Schutz von Arbeitsplätzen in der EU durchsetzen.

In wie weit passt das zusammen mit einer durch Fachkräftemangel gekennzeichneten Situation im deutschsprachigen Raum? Und einer seitens Bitkom geschätzten Steigerung der Beschäftigtenzahl in der ITK-Industrie in Deutschland um 1,2% auf 886.000? Kühne These: die Steigerung würde höher ausfallen!

Ein Schlüssel-Indikator für nachhaltigen Erfolg als IT-Dienstleister dürfte auch weiterhin die Kundenzufriedenheit sein. Neben persönlichen Gesprächen zu Erwartungshaltung und Zufriedenheit werten wir es sehr wohl als Zeichen hoher Kundenzufriedenheit, dass its-people noch nie so früh wie im letzten Quartal des Vorjahres klare Positiv-Aussagen unserer Kunden zu einer Fortsetzung der Zusammenarbeit in 2013 hatten – und zusätzlich noch neue Projekte bei neuen Kunden ab Jahresbeginn besetzen konnten.

Glaubt man den Analysten der britischen Marktforschungsgesellschaft Ovum, so stehen in diesem Jahr „Stabililtät, Leistungsfähigkeit und Erreichbarkeit“ ganz oben auf der Wunschliste der Einkäufer von ITK-Services.

Sollte der Rückschluss von der Wunschliste auf die Auftragssituation erlaubt sein und its-people in den Augen der Kunden für diese Attribute stehen, so hätten wir im zehnten Jahr unseres Bestehens Einiges richtig gemacht.

In diesem Sinne: Auf ein erfolgreiches Neues Jahr!

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